Brauchbarkeitsprüfung STÖBERN n.§8 erstmals erfolgreich durchgeführt!

Erstmals in der langen Geschichte des JGV Euskirchen-Bonn wurde heute eine Stöberprüfung (n.§8 Brauchbarkeit) sehr erfolgreich durchgeführt. Eine Premiere also und wegen der Erstmaligkeit ein Experiment. Revierpächter Josef Krings hatte sein wunderbares und wildreiches Revier bei Schmittheim zur Verfügung gestellt, Karl Heinz Lenzen führte als Revierführer die teilnehmenden Gespanne erfolgreich an Bestände mit gutem Wildbesatz. Hierfür herzlichen Dank! Um 8:30 h traf man sich an der Dahlemer Binz. Prüfungsleiter Hubert Honecker begrüßte alle Anwesenden, und nach der Fahrt ins Revier wies Richterobmann Josef Melder, begleitet von seinen Mitrichtern Dieter Rötzheim und Bernd Pütz die angetretenen Gespanne in die zu absolvierenden Arbeiten ein. Andreas Kerp mit Greta von der Luckasheide (DD), Heinz-Willi Harth mit seiner KLM-Hündin Bianka II vom Berkelsee und Thomas Siegmann mit Katy vom Emstal (Weim) stellten sich dieser anspruchsvollen Prüfung. Außer dem Nachweis des allgemeinen Gehorsams und der Schussfestigkeit im Feld oder Wald muss der  Hund ohne Sichtkontakt zu seinem Führer mindestens 15 Minuten lang in einer mindestens 3 Hektar großen Parzelle mit Dickungen auf Kommando planmäßig, gründlich und weit ausholend absuchen und dabei gefundenes Wild laut jagend verfolgen, bis es die Dickung verlassen hat. Am Ende muss noch eine Anschneideprüfung an einem in mindestens 50 Meter Entfernung ausgelegten Stück Schalenwild, welches der Hund selbständig finden muss, absolviert werden.

Alle drei Gespanne konnten die Prüfung mit Bravour bestehen und erhielten am Nachmittag die verdienten Urkunden durch den Prüfungsleiter. Eine mehr als gelungene Premiere also! Ho Rüd`Ho und Waidmannsheil!